Der Kunstcode.

Modellhaft erforschen von Oktober 2005 bis März 2008 Jugend- kunstschulen aus dem Bundesgebiet, begleitet vom Bundesverband der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen, die Potenziale der kulturellen Bildung für den interkulturellen Dialog. Im Resultat einer ersten gemeinsamen Auswertungsteht es fest: In der künstlerischen und kulturellen Bildung werden zahlreiche soziale Prozesse initiiert, die eine respektvolle Auseinandersetzung mit dem Gegenüber, gleich welcher Herkunft, beflügeln. Wie das am besten funktioniert, zeigen die ersten Zwischenergebnisse nach rund einjähriger Projektlaufzeit. Jugendkunstschulen sind integrative Orte für Kinder und Jugendliche jedweder sozialer oder ethnischer Herkunft. Interdisziplinäre, an Themen orientierte Projektarbeit, Offenheit und Berührungsmut bilden die Grundlage für die Gestaltung nachhaltiger Freizeitgestaltung. Mehr denn je braucht es interkulturell kompetente Künstlerinnen und Kulturpädagogen, die gemeinsam mit Jugendlichen Kunst als Feld des Dialogs öffnen.

Die Standorte.

Das Bundesmodellprojekt entwickelt noch bis Anfang 2008 mithilfe der Fachleute in den Jugendkunstschulen nachhaltige Modelle des interkulturellen Dialogs durch Kunst. Der Kunstcode - Jugendkunstschulen im interkulturellen Dialog - wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Standorte 2006 sind: Kunstschule Filderstadt, Kinder- und Jugendkunstschule Palette Augsburg, Jugendkunstzentrum Gerard Philipe Berlin, Jugendzentrum Mikado Frankfurt/Oder, Schule der Künste Schwerin, Kunstschule KunstWerk Hannover, Kulturforum Alte Post Neuss, Internationales Kulturzentrum Kiebitz Duisburg

Der Kontakt.

Ansprechpartnerinnen beim BJKE:
Dolores Smith (dolores.smith@bjke.de)
Mechthild Eickhoff (mechthild.eickhoff@bjke.de)
Telefon: 02303 / 69324

Ergänzende Informationen, Analysen, weitere Berichte zum Kunstcode als PDF-Downloads:
- Infobrief Kunstcode
- Dolores Smith: Die Parallelgesellschaft
- Infodienst Nr.80: Dialogkultur entwickeln
- Dolores Smith: Integration auf dem Kunstweg